Deine wirklichen Bedürfnisse erkennen

Deine wirklichen Bedürfnisse erkennen Hinter deinen Wünschen, Sehnsüchten und Träumen stehen immer konkrete und reale Bedürfnisse. Auch diese kannst du zum Teil aus deinen Talenten ableiten. Wenn sich nach oder während der Erfüllung eines Bedürfnisses Zufriedenheit und Wohlgefühl abzeichnet, bist du auf gutem Wege.

Oft verbergen sich diese Bedürfnisse hinter Wünschen nach Beschaffung irgendwelcher Sachen, der Erreichung von Zielen oder der Erlangung bestimmter Positionen im beruflichen oder privaten Leben. Das alles kann gut und richtig sein.

Wenn dir aber nach der Befriedigung eines Wunsches sofort wieder drei neue einfallen oder nach kleinen oder großen Erfolgen keine richtige Freude aufkommt, erlebe das als Zeichen. Vielleicht lebst du an deinen wirklichen Bedürfnissen vorbei.

Es ist eine spannende und lohnende Aufgabe deine wahren Bedürfnisse zu entdecken. Du kannst deine Aktivitäten besser ausrichten und erlangst auf Dauer eine häufigere und tiefere Zufriedenheit.

Es lohnt sich, eine Weile über das Thema „Bedürfnisse“ nachzudenken. Die Idee „Ich brauche mehr Geld“ ist z.B. kein Bedürfnis, sondern höchstens ein Wunsch (noch nicht einmal ein Ziel). Welches Bedürfnis könnte hinter dieser Idee stecken? Das Bedürfnis nach Sicherheit, Anerkennung und Prestige, mehr persönlichem Freiraum, Ausgleich eines empfundenen oder tatsächlichen Mangels, und, und, und ...

Schön, wenn du um die Wichtigkeit deiner eigenen Bedürfnisse weißt. Mit der Klarheit, die du hier gewinnst, kannst du Situationen und Handlungen vermeiden, die deinen Bedürfnissen widersprechen. Du kannst prüfen, ob von außen an dich herangetragene Anforderungen mit deinen Bedürfnissen vereinbar sind.

Bist du traurig, enttäuscht, ärgerlich oder zornig, fühlst dich zurückgewiesen? Schau dir an, welches deiner Bedürfnisse frustriert wurde. Und wenn du dich richtig gut fühlen willst, sei aufmerksam und liebevoll gegenüber deinen eigenen Bedürfnissen. Falls ein unerfüllter Wunsch dich immer wieder behelligt - ein guter Zeitpunkt, die Vollständigkeit der notierten Bedürfnisse zu überprüfen.

Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat in unterschiedlichen Kulturen die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen untersucht. Er kam auf nahezu identische Angaben und klassifizierte sie in einer „Bedürfnispyramide“. Die Idee dabei war u.a.: Wenn die Bedürfnisse einer Ebene für einen Menschen erfüllt sind, verlieren sie an Bedeutung und der Mensch fokussiert sich auf die Bedürfnisse der nächst höheren Stufe. Das ist heute nicht mehr so unumstritten, soll aber hier als Denkanregung für das Finden deiner eigenen Bedürfnisse dienen. Die Pyramide kannst du hier als Pdf ansehen


Wenn ich meine Bedürfnisse kenne ...

  • wird meine Zufriedenheit zunehmen
  • erkenne ich früh mögliche Konflikte
  • kommuniziere ich klar mit anderen
  • handle ich mit hoher Eigenmotivation

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